Irgendwo im Nirgendwo / In the Middle of Nowhere

Irgendwo im Nirgendwo

5 Flugstunden von Santiago de Chile und 6 Flugstunden von Tahiti befindet sich dieimg_5047 kleine wunderschöne und überschaubare Osterinsel. Angeflogen von Santiago de Chile mit Latam Airlines sind wir am Mittag angekommen. Unser Hostal hatten wir bereits von Zuhause gebucht da es auf der Osterinsel nicht die grösste Auswahl gibt und da dieser Flug von Santiago sehr begehrt ist wussten wir, wann wir ankommen werden. Von unserem img_5054Gastgeber Patricio wurden wir herzlichst mit Blumenkränze empfangen. Mit seinem Pick-up Van fuhr er uns in das Hostal Tojika. Direkt am Meer gelegen haben wir unser Zimmer bezogen. Ein grosses Bett und ein riesen grosses Badezimmer, das fast grösser als das Zimmer selber war. Wir fühlten uns von Anfang an wohl. Wir freuten uns so sehr auf eine Woche Auszeit vom Reisen. Das tönt jetzt sehr überheblich, aber wir waren die letzten ein ein halb Monate ständig unterwegs, von einem Hostel ins andere. Wir wussten manchmal nicht mal mehr unsere Zimmer Nummer ist es jetzt 501 oder 233 oder war das gestern? Ja ich weiss, solche Probleme muss man haben?!?! Aber jedenfalls img_5055freuten wir uns unsere Sachen etwas einzurichten und nicht nur aus dem Rucksack zu leben, sondern auch mal was im Schrank zu verstauen. Wer länger Reisen war, versteht sicherlich was wir meinen.

 

 

 

Glücklicherweise hatte unser Hostal Velos, Scooter und ein Quad zu vermieten undimg_5057 dies auch noch zu den günstigeren Preisen als in der Stadt. Es waren auch nicht die neusten aber sie bringen dich von A nach B was unser Hauptanliegen war. Am Zweiten Tag war tolles Wetter und wir Mieteten ein Velo um die Insel Besichtigen zu können. Wir gingen einen ziemlich Steinigen weg aber auf der Route gab es viel zu Entdecke von Höhlen bis zu den berühmten Moais. Nach einer langen Velotour hat Lukas beschlossen er will doch noch auf den Hügel marschieren wo man einen 360grad view hat über die ganze Insel. img_5106Natürlich machten wir dies auch noch nach 4h Velofahre noch 1.30h hochlaufen und wieder runter. Oben gönnten wir uns unser selbstmitgebrachte Mittagessen. Thonsandwiches. Mmmhhh lecker! Und diese Aussicht. Wow.

 

dsc06002Am Abend hat Robyn besonders den Po weh getan von diesem blöden Velositz. Lukas hatte weniger Probleme. Aber es hat sich mega gelohnt es war ein Anstrengender aber wunderschöner Tag. Die restlichen Tage verbrachten wir gemütlich auf der Insel. An einem sonnigen Tag haben wir uns den Scooter geliehendsc06054 und sind zum Anakena Strand gefahren, der gehört definitiv zu unseren Top 10 Strände die wir bis jetzt gesehen haben. Selten sieht man so viel Grün um einen Stand. Wir genossen das Tolle Wetter und das wunderschöne Wasser. Zurück mit dem Scooter sahen wir viele Moais. Am nächsten Tag hiess es früh aufstehen, denn wir wollten den Sonnenaufgang bei den 15 Moais Tongariki sehen. dsc06083Wir kamen gerade noch rechtzeitig und genossen diese mystische Stimmung.  Auf dem Rückweg gingen wir zum Steinbruch wo die Moais entsprungen sind Rano Raraku. Überall wo man hin sah waren die Moais, klein, gross, dick, dünn, grosse Nase, spitzige Nase. Auch in mitten des Felsens waren diese. dsc02452Unglaublich was diese Menschen früher Antrieb diese Steinfiguren zu erstellen. Lukas weis hier etwas mehr über die Geschichte und wenn ihr glück habt Erzählt er Euch später auch was davon.

 

dsc02432Übrigens als wir ankamen war noch ein Franzose im Hostal der aber am selben Tag abreiset und danach hatten wir alles für uns für 4 Tage bis die nächsten Anreisten. Also wer die Osterinsel besuchen will soll unbedingt in das Tojika Hostal es war nämlich mega!

Jaaa was wir sonst noch so machten. Geniessen. Ich wollte noch Reiten gehen. Aberdsc02505 wir lernten zwei Deutsche aus München auf der Insel kennen und sie gingen. Der arme Kerl hat gesagt, das war wohl das schlimmste was er je gemacht hat und das war die mit unserem Reitausflug. Ich haben danach auch gedacht ich kann dies Lukas nicht antun. Der arme deutsche war so fertig nach diesem Tag er hat mir sogar leidgetan. Also kein Reiten für uns. Wir dsc02500nahmen nochmals die Velos und genossen die Insel. Auf den Rahno Kau Krater sind wir noch hochgelaufen, das kann ich auch jedem empfehlen, einen tollen halbtags Ausflug, man könnte natürlich Hochfahren aber wir sind natürlich marschiert. Dort oben befindet sich die Kultstätte Orongo was die Stadt des Vogelmannes wiederspiegelt.

dsc02295Ich fand die Osterinsel MEGA! Die Menschen sind sehr freundlich, die Umgebungen wunderschön, das Meer ist toll und eine grosse Geschichte und Mystik steckt hinter ihren grossen Moai Steinskulpturen. Ich fühlte mich vom ersten Tag Zuhause in Rapa Nui wie die einheimischen ihr Land nennen. Wirklich eine Reise wert, wer bereits in dsc02297Südamerika ist sollte diese Insel nicht verpassen. Das eindrückliche ist die Abgeschiedenheit dieser Insel. Man fühlt sich wirklich irgendwo im Nirgendwo. Rundum stahlblaues Wasser und man ist in Mitter der grünen Insel. Rapa Nui heisst der Nabel der Welt. Man fühlt sich auf dieser Insel wirklich im Zentrum der Welt.

 

So, nachdem mich Robyn nicht aufs Pferd gejagt hat, fand ich einige Minuten um auch was zu der Osterinsel zu schreiben. Die Osterinsel ist ein verrückter Ort und dsc02435sie hat auch mich in ihren Bann gezogen. Ich hatte anfangs Mühe und Respekt für diese Kultur und allgemein für die Lebensweise der Menschen die hier leben aufzubringen. Denn auf der Insel gibt es auf den ersten Blick gar nichts mehr, keine einheimischen Tiere und ausser Grass, Eukalyptusbäumen und vereinzelten Bananenbäumen, wächst vor den Häusern und sonst in der Umgebung nichts mehr. dsc02475Die gute Erde wurde nach dem Abholzen der Wälder, ohne deren Schutz, durch das Wetter davongetragen und das Obst und Gemüseangebot beschränkt sich somit auf eingeflogenes im Supermarkt in einer Qualität die für uns grossenteils ungeniessbar war.

Die Moais haben mich sehr beeindruckt, auch wenn anfangs der Gedanke da wardsc02493, dass diese nur für die Touristen wieder aufgestellt wurden etwas kleiner machte. Aber ihre blosse Anzahl verteilt auf der ganzen Insel und die Details in der Arbeit ihrer Erschaffer zu betrachten, wie sie nun dastehen, machen einen mächtig und mystischen Eindruck auf mich. Und der Gedanke an ihre verrückte Geschichte bringt mich jedes Mal aufs Neue zum Nachdenken über unser sein. Die Insel ist wirklich sehr klein und überschaubar. So gesehen ist es noch unglaublicher das der Mensch es nicht schafft, sich Irgendwann zu besinnen und mit dem zu leben und zufrieden Zusein was er hat. Sodass es zu Krieg und Hunger unter den verschiedenen Stämmen auf der Insel kommen musste. Durch die Errichtung der Moais verbrauchten sie so viele Ressourcen, bis es nichts mehr auf der Insel hatte und anschliessend wurden sie von ihren Sockeln gestossen und zerstört. Als die Insel von den ersten Europäern entdeckt worden ist, soll nur noch ein Moai gestanden sein und der Bevölkerung fehlte es an vielem. Aber damit dsc06119begann das Martyrium der Rapa Nui erst. Durch Krankheit, Versklavung und Verkauf der Insel erlangten die Einheimischen erst Ende 1960 ihre Rechte und Freiheit zurück. Hanga Roa ist heute ein sehr schönes Dorf wie ich finde, dass es durch den Tourismus zu beachtlichem Wohlstand gebracht hat. Die Rapa Nui heute sind sehr freundliche Menschen und der Enthusiasmus und Hingabe die sie in ihre Kulturellen Gesänge, Tänze und Präsentation stecken haben dsc06148mich beeindruckt. Es ist für mich ein spezieller Ort und ich war sehr gerne da. Die kleine Insel mit ihren einzigartigen Steinfiguren, Kultur und Einwohnern hat meinen Respekt und ich wünsche ihnen das sie auch in Zukunft gut leben können, und hoffe es für uns alle. Denn wenn man so um die Welt reist wie wir, wird diese grosse Welt etwas kleiner und überschaubarer, in meiner Vorstellung auch zu einer kleinen Insel auf der sehr viel Gebaut und verbraucht wird was man sich im klare sein muss, was auf der Osterinsel passiert ist.

 

dsc02495Jetzt wo unser spanisch langsam, also sehr langsam etwas voran kommt gehen wir nach Tahiti wo wir französisch Sprechen sollen, das wird ein unglaubliches Durcheinander!

 

Aber wir freuen uns auf unserem Campingurlaub auf Bora Bora. Camping zwischen Luxus und Reichtum.

Von der wundervollen Osterinsel

Robyn & Lukas

 

In the middle of nowhere

5 flight hours from Santiago de Chile and 6 flight hours from Tahiti is the small,img_5045 beautiful and mystical Easter Island. From Santiago de Chile we arrived at noon with Latam Airlines. We already had booked our hostal from home since the Easter Island doesn’t have the largest selection and as this flight from Santiago is very popular we knew we had to take this plane. From our host Patricio, we were warmly welcomed with floral garland chain. With his pick-up van, he drove us to the Hostal Tojika. right by the sea. A big bed and a huge img_5056bathroom, which was almost bigger than the room itself. We felt very comfortable from the beginning. We were looking forward to spending a week here with no travelling. This sounds very arrogant now, but we were traveling constantly the last one and a half month, from one hostel to another. We sometimes did not even know our room number anymore, is it 501 or 233 or was this one yesterday? Yes I know, problem like these you should have?!?! But in our case, we were happy to get our things unpacked and sort it a bit out and not just live out of the backpack, like using cupboard. Anyone who traveled for a long time certainly understands what we mean.img_5074

Luckily, our hostel had bikes, scooters and a quadbikes to rent and this also at the img_5125
cheaper prices than in the city. They were not the newest, but they brought you from A to B which was our main concern. On the second day we had great weather and we rented a bike to visit the island. On the route there was much to discover from caves to the famous Moais. After a long Bike tour, Lukas decided he wants to go to the hill where you have a img_5123360 degree view over the whole island. Of course, we did this also after a 4h Bike ride, still a 1.30h climc up to the top and down again. On the top we enjoyed our own lunch. Tuna sandwiches. Mmmhhh delicious! And this view. Wow.

 

 

In the evening, especially Robyn’s bum hurt from the stupid bike seat. Lukas had dsc02465less problems. This exhausting but wonderful day had paid off. The rest of the days we spent relaxed on the island. On a other sunny day we borrowed the scooter and drove to the Anakena beach, which is definitely one of our top 10 beaches we have seen so far. Rarely you see so much green around a beach. We enjoyed the great weather and the beautiful water. On our way back with the dsc02423scooter we saw many Moais. The next day we had an early start, because we wanted to see the sunrise at the 15 Moais Tongariki. We arrived just in time and enjoyed this mystical mood. On the way back we went to the place where the moais were made Rano Raraku. Everywhere you looked, there was a Moai, small, big, thick, thin, big nose, pointed nose. They dsc02420were even in the middle of massive rocks. Unbelievable how these people created these stone figures. Lukas knows a bit more about this Island and if you’re lucky, he’ll tell you something about it later.

 

dsc02408By the way when we arrived at the Hostal there was a Frenchman there but he left the same day and afterwards we had everything for ourselves for 4 days until the next people arrived. So, who wants to visit the island needs to stay at the Tojika Hostal it was amazing!

Yes, so what else did we do. I wanted to go horse riding. But we met two Germans dsc06043from Munich on the island and they went. The poor guy said that was probably the worst thing he ever did. So I thought I can’t put poor Lukas through this aswell. The poor German was so finished after that day, I really felt sorry him. So, no riding for us. We took the bikes again and enjoyed the island. We walked up the Rahno Kau, I can recommend to everyone, a dsc02501great half-day trip, you could of course drive up but we walked. Up there is the Orongo village, reflecting the city of the bird. I found the Easter Island WONDERFULL! The people are very friendly, the surroundings beautiful, the sea is great and a great story and mysticism is behind their big Moai sculptures. I felt verydsc02467 comfortable in Rapa Nui as the locals call their country. Really worth a trip, who is in South America should not miss this island. The impressive is the isolation of this island. You really feel like somewhere in the middle of nowhere. All around you is just steel blue water and you are in the middle on a small green island. Rapa Nui means the navel to the world. And when you are there it really feels like you’re in the center of the world.

 

So, after Robyn did not hunt me down on the horse riding, I found a few minutes to write about the Easter Island. The Easter Island is a crazy place and has also dsc02491captivated me. At the beginning, I had to work hard and respect this culture and to unterstand the life of the people who live here. For at first sight there are no more indigenous animals, except grass, eucalyptus trees and isolated banana trees, and there is nothing left to grow in front of the houses or the surroundings. The good earth was carried away after the chopping of the forests, without their protection, no fruit or vegetables can grow here, so that means every supply gets fleeing inn to the supermarket in a quality which was for us inedible.

 

dsc06121The Moais have impressed me very much, even if the thought was here that these were only made up for the tourists again. But their numerous numbers spread throughout the island amazed me, and the details in the work of their creators, as they now stand, make a powerful and mystical impression upon me. And the thought of their crazy story always brings me to think about our world how it is again and again. The island is dsc02364really very small. In this way, it is even more incredible that man does not manage to recollect somehow and to live with what they have. So, that there must be war and hunger among the different tribes on the island. By the construction of the Moais they consumed so many resources, until there was nothing left on the island and then they were pushed and destroyed of their bases. When the island was discovered by the first Europeans, there was only one Moai to be found. But the martyrdom of the Rapa Nui began with this. The sickness, enslavement and sale of the island left the locals their rights and freedom only back in late 1960. Hanga Roa is today a very beautiful village as I find. The Rapa Nui today are very friendly people and the enthusiasm and enthusiasm they have put into their dsc06009cultural songs, dances and presentation have impressed me. It is a special place for me and I was very happy to visit it. The small island with its unique stone figures, culture and inhabitants has my respect and I wish them that they can live well in the future. Because if you travel around the world like us, this big world becomes a little smaller, in my opinion also a small island on which a lot is built and destroyed and where you always have to think about what happened to the Easter Island.

 

img_5275Now that our Spanish slowly, well very slowly started on getting better. We go to Tahiti where we should speak French, which will be an incredible mess! But we are looking forward to our camping holiday on Bora Bora. Camping between luxury and wealth.

 

From the wonderful Easter Island Robyn & Lukas

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